Akupunktur
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Die Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Medizin, welche schriftlich im 2.Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung das erste mal Erwähnung fand. Zu jener Zeit wurden Steinnadeln und Bambussplitter benutzt. Sicherlich ist jedem bekannt, das bei der Akupunktur mit Nadeln bestimmte Punkte am Körper gestochen werden. Diese ca. 360 Akupunkturpunkte liegen verteilt auf 14 Leitbahnen und werden genadelt, können aber auch gemoxt werden, d.h. sie werden mit Beifußkraut wärmebehandelt. Auf diesen definierten Leitbahnen im Körper fließt das Qi, das energetisches Potential des Körpers, welches den Körper wie Flüsse und Seen durchströmt. Man stelle sich vor, auf diesem Qi-Fluß gibt es ein Hindernis oder eine Ansammlung von giftigen Stoffen. Durch die Modulation der entsprechenden Stelle wird diese Blockade gelöst bzw. abgeleitet. 
Woher weis man nun, wo diese Stelle ist? Im Gegensatz zur westlichen Medizin betrachtet man in der ganzheitlichen Medizin Psyche und Soma (Körper) als Einheit. In der Akupunktur bzw. in der ganzen chinesischen Medizin zusätzlich noch unter der Polarität von Himmel und Erde, dem Yin und Yang.    Diese beiden stehen ständig im Wechsel, so wie Sonne und Mond, oben und unten....... 
In diese Betrachtungen werden dann noch die 5 Elemente einbezogen, Holz, Feuer, Metall, Wasser und Erde die als Synonyme in allen zyklischen Prozessen des Lebens ablaufen. Dies alles ergibt dann erst eine eindeutige Indikation für die zu stechenden Akupunkturpunkte.   

 

Eine ca. 60 Minuten dauernde Anamnese macht demzufolge bei einer Behandlung den Anfang der Therapie. Die eigentliche Behandlung mit den Nadeln dauert dann ca. 10 - 20  Minuten und wird in der Regel ca. 2 - 5 mal wiederholt. Pro Woche ein bis zwei Behandlungen.

Eigentlich ist der Einstich der Nadeln relativ schmerzlos, jedoch kann man auch völlig auf diese verzichten und mit einem Softlaser die Akupunkturpunkte stimulieren.

Da allerdings eine gewisse Zeit benötigt wird, um jeden einzelnen Punkt zu behandeln, ist ein "Stillhalten" jedoch erforderlich. Deshalb ist eine Akupunkturbehandlung auch nicht bei jedem Tier möglich.

 



Ich möchte darauf hinweisen, dass über die genannten alternativen Therapien keine wissenschaftlichen Belege über eine therapeutische Wirksamkeit bestehen und somit nicht in dieser anerkannt sind. Die genannten Indikationen sind eigene Erfahrungen und nicht auf jeden anderen Fall übertragbar. Die Nebenwirkungsfreiheit kann nur bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und nicht ausschließlich gewährt werden.

 

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